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Stell dir vor, du sitzt in einer gemütlichen Ecke eines rustikalen Gasthauses, die warme Glut des Ofens beleuchtet die urige Atmosphäre und der Duft von frisch gebackenem Brot steigt in deine Nase. Plötzlich kommt ein dampfender Teller auf den Tisch.

Du erkennst das knusprige, hauchdünne Fladenbrot, belegt mit sahnigem Quark, rauchigem Speck und duftenden Zwiebeln – es ist Flammkuchen, die unbestrittene Delikatesse aus dem Elsass. Ein Gericht, das so einfach in seiner Zusammenstellung, aber so reich an Geschmack und Textur ist, dass es eine kulinarische Symphonie in deinem Mund erzeugt.

In diesem Blogartikel nehmen wir dich mit auf eine Reise in die Welt des Flammkuchens – wir enthüllen seine Geschichte, seine Varianten und natürlich das Rezept, um dieses kulinarische Meisterwerk einfach und schnell selbst zu Hause nachzukochen. Wir empfehlen übrigens unser Beef Jerky anstelle der Speckwürfel zu verwenden – die Qualität und der Geschmack überzeugen!

Original Elsässer Flammkuchen Rezept

Zutaten
für 2-4 Portionen

für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl

für den Belag:

  • 200 g Schmand
  • 250 g Magerquark
  • etwas Salz und Pfeffer
  • 1 – 2 rote Zwiebeln
  • 150 g Speckwürfel oder Beef Jerky
  • etwas Schnittlauch zum Garnieren

Zubereitung Teig

  1. Das Mehl und das Salz in eine große Schüssel geben und vermischen.
  2. In die Mitte des Mehls eine Vertiefung machen und das lauwarme Wasser hineingießen.
  3. Das Olivenöl hinzufügen und mit einer Gabel langsam das Mehl mit dem Wasser und dem Öl vermengen, bis ein Teig entsteht.
  4. Den Teig auf eine leicht bemehlte Oberfläche legen und mit den Händen etwa 5-10 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch wird.
  5. Den Teig zu einer Kugel formen und in die Schüssel zurücklegen. Mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort für etwa 1 Stunde ruhen lassen, bis der Teig aufgegangen ist und sein Volumen verdoppelt hat.
  6. Nach der Ruhezeit den Teig aus der Schüssel nehmen und auf einer bemehlten Oberfläche dünn ausrollen.

Zubereitung Belag

  1. Die Zubereitung des Teigs erfolgt gemäß den oberen Anweisungen im Rezept. Den Teig in zwei Teile teilen und in eine dünne, ovale Form ausgerollt, sodass jeder Teig auf ein Backblech passt. Das Backblech wird mit Backpapier ausgelegt und der ausgerollte Teig darauf platziert.
  2. Für die Garnierung wird Schmand mit Quark vermischt und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Diese Mischung wird gleichmäßig auf den Flammkuchenteig verteilt. Die Zwiebeln werden nach Geschmack fein gehackt und zusammen mit den Schinkenwürfeln oder den gehackten Beef Jerky Stücken über den Kuchen gestreut.
  3. Der Backofen wird auf eine Temperatur von 250 Grad (Umluft: 230 Grad) vorgeheizt. Die Flammen-Tarte wird dann etwa 10 Minuten gebacken, bis sie eine bräunliche Farbe annimmt oder Blasen bildet. Vor dem Servieren wird etwas geschnittener Schnittlauch drüber streuen.

Ein nützlicher Tipp
Du kannst den Flammkuchen auch hervorragend auf einem Pizzastein zubereiten. Dieser wird im Backofen oder auf dem Grill erhitzt und verleiht ihm eine unvergleichliche Knusprigkeit. Der Elsässer Speckkuchen erhält dadurch das Aroma, als wäre er in einem Steinofen zubereitet worden!

Ob du nun ein erfahrener Liebhaber bist oder ihn zum ersten Mal probierst, jeder Bissen dieses Gerichts ist ein Erlebnis. Der Elsässer Speckfladen repräsentiert eine kulinarische Tradition, die von Generation zu Generation weitergegeben wird und zeigt, wie einfache Zutaten zu etwas wirklich Besonderem werden können. Guten Appetit!

flammkuchen schnell und einfach

Flammkuchen Elsässer Art – Der Klassiker

Die Zubereitung beginnt mit einem dünnen, knusprigen Teig, der als Grundlage dient. Auf diesen Teig kommen dann die Beläge – klassischerweise Crème fraîche, Zwiebeln und Speck. Diese Kombination von Aromen ist einfach, aber absolut befriedigend. Natürlich gibt es auch viele andere Variationen, von veganen Optionen bis hin zu Varianten mit Lachs, die die Geschmackspalette erweitern und jeden Gaumen erfreuen.

Das Geheimnis eines guten Flammkuchens

Einer der Schlüssel zur perfekten Zubereitung ist die Backmethode. Traditionell wird er in einem Holzfeuerofen gebacken, was ihm ein einzigartiges rauchiges Aroma verleiht. Aber keine Sorge, wenn du keinen Holzofen zur Hand hast – ein normaler Backofen tut es auch, solange du die richtige Temperatur erreichst.

Flammkuchen Variationen

Es gibt wahnsinnig viele kreative Variationen des Flammbrots. In diesem Absatz stellen wir dir sechs leckere Varianten vor:

Flammkuchen mit Ziegenkäse

Eine köstliche Abwandlung des traditionellen Flammkuchens bietet diese Variante mit Ziegenkäse. Für diese einzigartige Variante tauschst du den typischen Belag aus Schmand und Speck gegen frischen Ziegenkäse und Honig aus. Nachdem du den dünnen Teig ausgerollt hast, bestreichst du ihn mit einer Mischung aus cremigem Ziegenkäse und etwas Schmand. Als nächstes folgen hauchdünne Scheiben von roten Zwiebeln und würzige Kräuter wie Rosmarin oder Thymian. Nach dem Backen im heißen Ofen vollendest du den Flammkuchen mit einem Spritzer flüssigen Honig und einer Prise groben Meersalzes.

Die Kombination von cremigem Ziegenkäse, süßem Honig und dem knusprigen Boden ist einfach unwiderstehlich und bringt eine spannende Abwechslung auf deinen Teller. Probiere es einfach mal aus und erfreue dich an dieser kulinarischen Komposition!

flammkuchen mit ziegenkäse

Flammkuchen mit Lachs

Für diese Version tauschst du den herkömmlichen Belag gegen feinen Räucherlachs und Dill aus. Nachdem du den dünnen Teig ausgerollt hast, bestreichst du ihn mit einer Mischung aus Schmand und einem Spritzer Zitrone. Anschließend legst du dünn geschnittene Räucherlachs-Scheiben und fein gehackten Dill darüber. Nach dem Backen im heißen Ofen verleihst du dem Flammfladen mit einem Hauch von frischem Zitronensaft und einer Prise schwarzen Pfeffers den letzten Schliff.

Der rauchige Geschmack des Lachses harmoniert perfekt mit der Frische der Zitrone und dem knusprigen Boden. Probiere diese Variation einfach mal aus und lass dich von dieser maritimen Geschmacksexplosion überraschen!

flammkuchen mit lachs

Flammkuchen mit Birne und Kürbis

Wenn du das herbstliche Aroma von Kürbis liebst und eine einzigartige Variante ausprobieren möchtest, dann ist der Flammkuchen mit Kürbis, roten Zwiebeln, Birnen und Kürbiskernen genau das Richtige für dich. Nachdem du den dünnen Teig ausgerollt hast, bestreichst du ihn zuerst mit einer Schicht Schmand. Als nächstes verteilst du darauf fein geschnittene Spalten von Hokkaido-Kürbis und roten Zwiebeln. Ebenso fügst du Scheiben einer saftigen Birne hinzu, die eine herrliche Süße mitbringt. Nach dem Backen im heißen Ofen, bestreust du den Kürbis Flammkuchen mit knusprig gerösteten Kürbiskernen, die nicht nur für einen knackigen Biss sorgen, sondern auch eine zusätzliche herbstliche Note einbringen.

Die Kombination von süßem Kürbis und Birne, scharfen roten Zwiebeln und knackigen Kürbiskernen auf dem knusprigen Teig bietet ein aufregendes Geschmackserlebnis, das du diesen Herbst unbedingt probieren solltest!

flammkuchen mit kürbis

Spargel Flammkuchen

Eine Variante, die dir mit Sicherheit das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt, ist die Flammen-Tarte mit Spargel, Pinienkernen und Parmaschinken. Bei dieser Version verteilst du nach dem Ausrollen des dünnen Teigs und dem Bestreichen mit Schmand, frische grüne Spargelstangen und hauchdünn geschnittenen Parmaschinken auf dem Teig. Bevor du deine Flammenschnitte in den Ofen schiebst, streust du noch eine Handvoll Pinienkerne darüber. Während des Backens rösten die Pinienkerne leicht an und geben ihr herrlich nussiges Aroma ab. Sobald der Flammkuchen goldbraun und knusprig ist, kannst du ihn aus dem Ofen holen.

Die Kombination aus dem milden Spargel, dem salzigen Parmaschinken und den nussigen Pinienkernen auf dem knusprigen Teig ist ein echtes Geschmackserlebnis. Dieser Knusperfladen bringt ein Stück Italien in deine Küche und ist ein absoluter Hochgenuss für alle Feinschmecker. Probiere diese Variante doch einfach mal aus, du wirst es bestimmt nicht bereuen!

flammkuchen mit spargel

Süßer Apfel-Flammkuchen mit Zimt

Lust auf etwas Süßes? Dann probiere doch mal eine süße Variation mit Apfel und Zimt. Hierfür bereitest du den dünnen Teig vor, aber anstatt ihn mit Schmand zu bestreichen, verwendest du eine leichte Schicht süßen Quark oder Crème fraîche. Darauf verteilst du dünne Apfelscheiben, am besten von einer säuerlichen Sorte wie Boskoop oder Granny Smith. Dann bestäubst du die Apfelscheiben mit etwas Zimt – eine klassische Kombination, die immer gut ankommt. Nach dem Backen im heißen Ofen, bis der Flammkuchen goldbraun und knusprig ist, kannst du ihn noch mit einem Hauch von Puderzucker verfeinern.

Diese süße Variante ist ein wahrer Genuss und eignet sich hervorragend als Dessert oder für den süßen Zahn zwischendurch. Der knusprige Teig, die süßen Äpfel und der warme Zimt schaffen eine unwiderstehliche Harmonie von Geschmack und Textur, die dich verzaubern wird! Probiere es aus und genieße diesen süßen Twist des traditionellen Speckkuchens!

süßer flammkuchen mit apfel und zimt

Bonus: Flammkuchen mit Beef Jerky

Wir haben das traditionelle Rezept mit einer Zutat ergänzt, die für einen noch intensiveren Geschmack sorgt: unserem hausgemachten Beef Jerky!

Unser Beef Jerky ist nicht nur ein fantastischer Snack für zwischendurch, sondern auch eine hervorragende Ergänzung zu vielen Gerichten, und ganz besonders zur Flammen-Tarte. Der herzhafte, rauchige Geschmack des Beef Jerkys verleiht dem Flammkuchen eine ganz besondere Umami-Note und macht ihn noch unwiderstehlicher.

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Sobald der Flammkuchen mit der sahnigen Sauce und den Zwiebeln belegt ist, hackt man das Beef Jerky in kleine Stücke und verteilt es gleichmäßig auf dem Teig. Nach nur wenigen Minuten im heißen Ofen ist er fertig und das Beef Jerky hat seine intensiven Aromen an das restliche Gericht abgegeben.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zu Pizza?
Obwohl sie ähnlich aussehen, unterscheiden sie sich in vielerlei Hinsicht, vom Teig und den Belägen bis zur Kochmethode.

Woher kommt Flammkuchen?
Die Geschichte ist so reich und einzigartig wie sein Geschmack. Der knusprige Fladen hat seinen Ursprung im Elsass, einer Region, die für ihre kulinarischen Köstlichkeiten bekannt ist. Er war ursprünglich ein Werkzeug für Bäcker, um die Temperatur ihres Holzofens zu testen. Heute ist er ein Symbol für Gemeinschaft und Freude, das oft im Kreise von Familie und Freunden genossen wird.

Wie wird die Flammen-Tarte am besten serviert und gegessen?
Traditionell wird sie heiß serviert, in Streifen geschnitten und mit der Hand gegessen. Allerdings können individuelle Vorlieben variieren.

Kann ich eine vegane Variante machen?
Ja, ein veganer Flammkuchen ist sicherlich möglich und ziemlich lecker. Tausche die traditionellen Beläge gegen vegane Alternativen aus, um dieses Gericht zu genießen.

Gibt es eine Dessert-Version?
Ja, es gibt süße Varianten (z. B. unsere mit Apfel und Zimt), normalerweise mit Früchten und süßen Saucen belegt.

Kann er aufbewahrt und wieder erhitzt werden?
Der Feuerfladen wird am besten frisch genossen, kann aber bei Bedarf im Kühlschrank aufbewahrt und wieder erhitzt werden.

Weitere leichte Gerichte

Neben der Flammen-Tarte haben wir noch weitere leckere Rezepte auf unserem Grizzly Foods Blog für euch. Ob für einen entspannten Abend zu Hause, ein Picknick im Park oder eine sommerliche Grillparty, diese Rezepte werden euch sicherlich begeistern:

  • Bei unserer klassische Bruschetta verbinden sich die frischen Aromen von Tomaten, Knoblauch, Basilikum und Olivenöl zu einem einfachen, aber leckeren Vorspeisen-Klassiker, der immer wieder begeistert.
  • Der bunte Nudelsalat mit knackigem Gemüse und einem erfrischenden Dressing ist eine leichte und sättigende Mahlzeit. Perfekt für warme Tage oder als Beilage bei Grillpartys.
  • Oder probiert doch mal unser Rezept für Kisir? Ein erfrischender türkischer Bulgursalat mit frischen Kräutern und würziger Note. Er ist nicht nur vegan, sondern auch schnell zubereitet – ideal für eine leichte Mahlzeit.
  • Pilzliebhaber aufgepasst! Jetzt kommen aromatische Umami Pilze. Mit einer Kombination aus Classic UMAMI Gewürz, Knoblauch und Kräutern verleihst du deinen Pilzen eine unwiderstehliche Umami-Note. Perfekt als Beilage oder auf einem knackigen Salat.
  • Die herzhaften, knusprigen Bratkartoffeln sind ein absolutes Muss für Liebhaber rustikaler Gerichte. Einfach und schnell zubereitet, aber immer ein Genuss!
  • Eine unglaublich leckere Alternative zu Chicken Wings sind die Cauliflower Wings! Die Blumenkohlröschen werden knusprig paniert und mit verschiedenen Saucen serviert – ein Genuss für jeden Geschmack!
  • Ein farbenfroher Genuss aus dem Backofen ist das Ofengemüse! Verschiedenes Gemüse wird mit Olivenöl und Gewürzen im Ofen geröstet, um die Aromen voll zur Geltung zu bringen.
  • Die Süßkartoffel Gnocchis werden mit Süßkartoffeln und Mandelmehl zubereitet. Eine herzhafte und sättigende Wahl für ein leichtes Abendessen.
  • Bei unserem Rezept für Kürbisspalten im Speckmantel trifft die süße Note des Kürbisses auf den herzhaften Geschmack von knusprigem Speck. Ein Genuss, der sich als Beilage oder Snack perfekt eignet.